Schulerweiterung Meißnergasse, 2018
Wettbewerb 1. Preis
Wien

Fassung Straßenraum – Öffnung zum Park

Der T-förmige Baukörper des Zubaus nimmt Richtung Steigenteschgasse die Gebäudeflucht des Bestands auf, definiert einen Abschluss und fasst den Straßenraum.

Richtung Aktiv-Park-Kagran eröffnet der Baukörper Freiräume welche zum Park orientiert sind. Der Schulfreiraum ist räumlich als Erweiterung des Parks konzipiert. Unterschiedliche Blickverbindungen in den Park bestimmten das Raumerlebnis der Schulgärten. Park und Schulgarten werden als gemeinsamer Freiraum wahrgenommen.

 

(Frei)Raum

Der Baukörper hält zwei große Schulgärten frei.  Zwischen Bestand und Zubau können Bestandsbäume erhalten werden. Dieser Garten wird intensiv begrünt und ist ideal für ruhige Aktivitäten (Lesegarten, etc...).

Richtung Anton-Sattler-Gasse wird ein weiterer Freiraum geschaffen der Bewegung und Sport gewidmet ist. Hier befinden sich auch der Sportplatz und ein Spielplatz.

 

Zentrale Halle als „Herz“ der Schule

Der Haupteingang der Schule führt über die Anton-Sattler-Gasse. Über eine großzügigen Vorplatz der Zugleich als Pausenhof genutzt wird erreicht man die Eingangshalle, welche sich in den Obergeschossen in Form von Lufträumen fortsetzt und alle Bereiche der Schule über kurze Wege miteinander verbindet.

Unterschiedlichste Blickbeziehungen bestimmen das Raumerlebnis der Aula. Blicke zwischen den Stockwerken erhöhen die Kommunikation innerhalb des Gebäudes. Großzügige Verglasungen bringen Licht in die Halle und ermöglichen Ausblicke in den Freiraum.

 

Transparente Erdgeschosszone – Intensiver Außenraumbezug

Die allgemeinen Funktionen (Speisesaal, Bibliothek und Mehrzweckraum) befinden sich im Erdgeschoss und sind über die zentrale Halle erschlossen. Durch großzügige Verglasungen entsteht ein intensiver Außenraumbezug. Ausgänge führen direkt in den Schulgarten.